Biblische Gestalten bei den Kirchenvätern: Salomo

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Beschreibung

Biblische Gestalten bei den Kirchenvätern: Salomo

Der israelitische König Salomo ist als Friedenskönig in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingegangen, als ein Herrscher, der sich durch märchenhaften Reichtum und überragende Weisheit auszeichnete. Ihm werden die weisheitlichen Schriften der Bibel zugeschrieben. Salomo ist der verheißene Sohn Davids und als solcher ein Vorausbild Jesu Christi. Aber die Bibel berichtet von ihm auch, besonders am Ende seines Lebens, schwere Sünde, ohne dass von Reue und Umkehr die Rede ist. Diese Ambivalenzen in der Person Salomos zwingen die Väter bei der Beschäftigung mit ihm neu und grundlegend über ihr Verständnis von Typologie nachzudenken und zu fragen, wodurch eine alttestamentliche Gestalt zum Typos Jesu Christi wird und was ein Typos leisten kann und was nicht. Wenn man die patristische Antwort auf diese Frage zusammenfasst, kann man sagen: Gerade in der Beschäftigung mit Salomo arbeiten die Väter heraus, dass bei einem alttestamentlichen Vorausbild Jesu Christi die Unähnlichkeit immer größer ist als die Ähnlichkeit. Das gilt für alle alttestamentlichen Typen, wird aber bei Salomo besonders deutlich, deutlicher als bei alttestamentlichen Heiligen wie Abraham oder Samuel. Der Typos ist nur ein Schatten, nicht die Sache bzw. besser die Person selbst (vgl. Hebr 10,1).

Christiana Reemts Dr. theol., ist Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Mariendonk am Niederrhein

Veröffentlichung 2012 (1. Auflage), Gebundene Ausgabe, Aschendorff Verlag, ISBN: 978-3-402-12999-9, 186 Seiten, Format: ca. 23,5 x 16,5 x 1,5cm (H x B x T)

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